Pokalkrimi – der 1. CfR unterliegt dem VfR Mannheim im Elfmeterschießen

Pokalkrimi – der 1. CfR unterliegt dem VfR Mannheim im Elfmeterschießen

Rothauspokal – 3. Runde  |  VfR Mannheim – 1. CfR Pforzheim  5:3 (0:0, 0:0) n. E.

Der Verbandsligist hält in den ersten 20 Minuten gut mit und versucht immer wieder den 1. CfR durch schnelle Angriffe unter Druck zu setzen. Aber auch der Oberligist kommt immer wieder zu Chancen, insbesondere über Redekop.

Verletzungspech für den 1. CfR – Serkan Baloglu muss angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn kommt der zuletzt verletzte Bogdan Cristescu.

Halbzeit im Rhein-Neckar-Stadion. Tapfer kämpfende Mannheimer wehren sich bisher gut gegen immer wieder angreifende Pforzheimer. Aber auch die Gastgeber verstehen es, das CfR-Tor durch schnell vorgetragene Angriffe ab und zu in Gefahr zu bringen.

Nach 90 Minuten steht es 0:0 unentschieden. Für dieses Ergebnis können sich die Gastgeber bei ihrem Keeper bedanken, der mehrfach glänzend reagierte und sein Team im Spiel gehalten hat.

Der 1. CfR spielt jedoch seit der 89. Minute in Unterzahl, nachdem Serach von Nordheim nach einem Foul an der Mittellinie die Ampelkarte sah. Schafft Pforzheim trotzdem den Sieg? Jetzt gibt es erst einmal 2x 15 Minuten Nachsitzen.

Nach Übergewicht des 1. CfR in der zweiten Halbzeit, erspielte sich Mannheim – in Überzahl – Vorteile in der Verlängerung. Einmal rettete die Latte auf Pforzheimer Seite das Remis.

So musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Während Mannheim vorlegte, geriet der 1. CfR in Rückstand, da Tardelli gleich beim ersten Elfer an dem hervorragenden Keeper Marcel Lentz scheiterte. Zwar verwandelten Zinram, Huckle und Cristescu ihre Bälle, Mannheim jedoch zeigte sich keine Blöße und versenkte alle 5 Versuche.

Der 1. CfR versäumte es insbesondere in der zweiten Halbzeit der regulären Spielzeit ein Tor zu erzielen. Genügend Chancen waren gegeben. Nach dem Platzverweis in der 89. Minute konnte Pforzheim den Schwung der zweiten Halbzeit nicht mit in die Verlängerung nehmen. Stattdessen geriet das Team von Trainer Gökhan Gökce zunehmend unter Druck.

Somit ziehen die Kurpfälzer nicht unverdient ins Achtelfinale des Rothauspokals ein. Glückwunsch an den VfR.

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