Stadion Brötzinger Tal

Preise

Eintrittspreise Oberliga

Tribüne
Tribüne – ermäßigt –
Stehplatz
Stehplatz – ermäßigt –
Schüler
VIP
13,00 EUR
10,00 EUR
8,00 EUR
6,00 EUR
3,00 EUR
60,00 EUR

Dauerkarten

Tribüne
Tribüne – ermäßigt –
Stehplatz
Stehplatz – ermäßigt –
Schüler
VIP
165,00 EUR
130,00 EUR
100,00 EUR
80,00 EUR

850,00 EUR

Blockaufteilung

Ansprechpartner

Administration

Reinhardt Schopf
reinhardt.schopf@1cfr.de

Stadiontechnik / Stadionsprecher

Marco Nabinger
marco.nabinger@1cfr.de

CfR-Radio

Hans-Joachim Rehm
hans-joachim.rehm@1cfr.de

Stadiontechnik

Jürgen Bechthold
juergen.bechthold@1cfr.de

Anschrift

Historie

Der 1. FC Pforzheim fand bei seiner Gründung 1896 seine erste Spielstätte im Würmtal. 1902 erfolgte der Wechsel auf die Weiherwiesen. Dort stellte man 1908 bei einem Spiel gegen die FC Pirates London mit 4.000 Zuschauern einen süddeutschen Zuschauerrekord auf.

Die Begradigung der Enz machte es notwendig, sich 1911 wieder eine neue Heimat zu suchen. Insgesamt 13 Eigentümer verkauften verschiedene Grundstücke, die in Summe schließlich das Stadiongelände bildeten. 30.000 m³ Erdreich musste bewegt werden, ehe am 7. September 1913 das erste Spiel auf dem neuen Platz stattfinden konnte. Gegner war der Karlsruher FV (Endstand 1:1).

Insbesondere in den 60er Jahren erlebte das Stadion den größten Zuschauerzuspruch. Nicht selten fanden 10.000 und mehr Fans den Weg ins Brötzinger Tal um die Spiele des „Clubs“ in der Regionalliga süd zu sehen. Unbestätigte Meldungen sprechen sogar von 15.000 – 20.000 Zuschauer in den 20er Jahren, als das Representativspiel Süddeutschland gegen Zentralungarn in Pforzheim stattfand.

Die größte Zuschauerzahl der letzten Jahrzehnte konnte am 13. Februar 1988 notiert werden. Der SV Werder Bremen, die in dieser Saison auch die Meisterschaft feierte, trat zum Achtelfinale des DFB-Pokals in Pforzheim an. Auf der Gegenseite der Haupttribüne wurde extra für die Partie eine Zusatztribüne mit 4.000 Plätzen errichtet. Insgesamt über 12.000 Fans konnten so verfolgen, wie der große SV Werder im Pforzheimer Hexenkessel mit Karl-Heinz Riedle, Mirco Votava, Oliver Reck und seinem Trainer Otto Rehagel zwar früh in Führung ging, am Ende aber mit Glück ein 1:1 Unentschieden über die Zeit rettete.

Während des Ersten Weltkriegs erlebte die Anlage eine finstere Phase. Zeitweise wurden auf dem Spielfeld sogar Kartoffeln angepflanzt. Der Pforzheimer Anzeiger schrieb damals: „Seit Kriegsausbruch sind sämtliche Fenster zertrümmert, Türen aufgebroch, Sportgeräte entwendet und die Aufgangstreppen zur Tribüne zerstört.“

Die aus Holz errichtete Tribüne brannte 1943 vollständig ab, 2 Jahre vor der Zerstörung Pforzheims. 1950 wurde sie als Stahlbeton-Skelettkonstruktion wieder aufgebaut. Das Dach wurde 1968 erneut zerstört, als ein Tornado über die Goldstadt hinwegfegte.

Nach der Fusion des 1. FC mit dem VfR Pforzheim 2010 startete der Spielbetrieb zunächst im Brötzinger Tal. Als im Frühjahr 2014 die Bauarbeiten begannen, zog der Verein mit dem Spielbetrieb ins Holzhofstadion. Aus geplanten 1-2 Jahren im Osten der Stadt wurde ein Aufenthalt von über 5 Jahren, denn der Fortschritt im Brötzinger Tal verzögerte sich immer wieder.

Aber der 1. CfR erlebte im alt-ehrwürdigen Holzhofstadion, das übrigens 1911, also zwei Jahre früher als das Stadion im Brötzinger Tal, errichtet wurde, einige Höhepunkte. Unvergessen die Relegationsspiele 2015 um den Aufstieg in die Oberliga, als Radolfzell und Göppingen besiegt werden konnten. Das absolute Highlight sahen die Pforzheimer aber am 18.08.2018, als der 1. CfR in der ersten Runde um den DFB-Pokal Bayer 04 Leverkusen empfing.

In der Winterpause der Saison 2019/2020 legten sich zahlreiche CfR-Mitglieder und -Freunde nochmal richtig in Zeug um die Umbauarbeiten im Brötzinger Tal zu Ende zu bringen.

Impressionen